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Sektion aktuell
Berlin hat einen neuen stellvertretenden Sektionsleiter
Am 21. Februar 2011 fand im Rahmen unserer turnusmäßigen Sektionssitzung die Wahl zum stellvertretenden Sektionsleiter Berlin statt.
Einleitend bedankte sich Joachim Lenk bei seinem bisherigen Vertreter, Thomas Munko vom RITZ CARLTON für die bis dato erbrachte Unterstützung und engagierten Initiativen für unsere Sektion.
Thomas, welcher 2010 von der britischen Fachzeitschrift „hotel management international“ zum „Concierge of the Year 2010“ gewählt wurde, ist neben seiner Funktion als Chef- Concierge jetzt deutschlandweit für „Die Goldenen Schlüssel“ als deren Vizepräsident aktiv.
Zu der Wahl seiner Nachfolge als rechte Hand von Joachim waren zahlreiche Kollegen der Stadt anwesend. Die Wahl erfolgte in geheimer Abstimmung.
Aufgestellt waren Stefan Mehlhorn, Chef- Concierge im The Regent Hotel und Michael Kudoll, Chef- Concierge im Concorde Hotel.
Nach Auszählung aller Stimmen wurde Stefan Mehlhorn zum neuen stellvertretenden Sektionsleiter der Goldenen Schlüssel Berlin-Brandenburg gewählt. Michael, dessen Stimmenzahl nur knapp die Mehrheit verfehlte zeigte sich als fairer Zweitplazierter.
Wir wünschen Stefan viel Erfolg für seine neue Aufgabe und freuen uns einen passionierten Clef d` Or in dieser repräsentativen Funktion für unsere Sektion zu haben.
CONCIERGE NEWS

AKTUELLES
Letzter Abflug in Tegel am 2. Juni um 22.50 Uhr

Berlin (dpa/bb) - Der letzte Passagierflug vom Flughafen Berlin-Tegel steht jetzt fest: Es wird am 2. Juni ein 50-minütiger Rundflug von Air Berlin über die Hauptstadt sein, Startzeit 22.50 Uhr, mit Landung in Schönefeld, wie die Fluggesellschaft und der Flughafen am Mittwoch mitteilten. Damit wird ein Stück Berliner Luftfahrtgeschichte enden. 52 Jahre nach Aufnahme des zivilen Luftverkehrs schließt dann der Flughafen Berlin-Tegel «Otto Lilienthal».
Taxifahrer streiten über Tarife am neuen Flughafen

Wer am Flughafen in Schönefeld in ein Taxi steigt, sollte auf das Autokennzeichen achten. Eine Fahrt mit einem Berliner Taxi ins Zentrum der Hauptstadt ist derzeit deutlich billiger als mit einem aus Brandenburg.
Nach Angaben der Berliner Taxiverbände kostet eine Fahrt vom Airport in die Hauptstadt mit den Kollegen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg derzeit im Schnitt 45 Euro, mit einem Berliner Taxi hingegen nur durchschnittlich 37 Euro. Die Brandenburger haben ein anderes Tarifsystem. So wird bei ihnen beispielsweise auch die Wartezeit an den Ampeln mitgerechnet.
Die Berliner Innung will jetzt neue Tarife, bei denen eine Fahrt vom neuen Airport BER Willy Brandt in Schönefeld in die 23 Kilometer entfernte Berliner Innenstadt und umgekehrt rund 50 Euro kostet. Wegen der derzeitigen Preisdifferenz sind den vergangenen Monaten zahlreiche Berliner Taxiunternehmen mit ihrem Firmensitz nach Schönefeld umgezogen. "Meist sind das nur Briefkastenfirmen", sagt Boto Töpfer vom Berliner Taxiverband. Er bezeichnet sie als Steuerflüchtlinge, die von den höheren Fahrtarifen im Nachbarland profitieren wollten und dabei zugleich weniger Kosten hätten.
Die Einführung eines Einheitstarifs für Fahrten vom künftigen Hauptstadtflughafen für Berliner und Brandenburger Taxis lehnen die Verbände aber ab. Sie halten es weder für praktikabel noch für betrugssicher, wenn ein weiterer Tarif nur für Fahrten vom Airport ins Taxameter aufgenommen werden soll. Außerdem wird über Laderechte in Berlin und Halteplätze am Flugplatz gestritten. So ist das Berliner Taxigewerbe dagegen, dass die Kollegen aus Brandenburg künftig auch in der Hauptstadt Fahrgäste aufnehmen können.
"Denen fehlt die Ortskenntnis, Berlin ist da einfach zu groß", klagt der zweite Vorsitzende der Innung des Berliner Taxigewerbes, Roland Bahr. Ortskundeprüfungen sollten auch künftig nur von Berliner Fahrern gemacht werden dürfen.
Dem Senat liegen die Forderungen der Taxiunternehmen auf dem Tisch. Bis zum 31. Januar wurde nun eine Frist gesetzt. Sollte bis dahin nichts passieren, droht das Berliner Gewerbe mit Kampf. "Das könnten Streiks oder Blockaden auf der Stadtautobahn sein", heißt es. Die Verkehrsverwaltung äußert sich zu den Forderungen nur zurückhaltend. "Wir arbeiten an einer machbaren Lösung", sagt eine Sprecherin.dpa
BERLIN HOTEL NEWS
Friedrich W. Niemann ist seit 1. September 2010 General Manager des ersten Waldorf Astoria Hotels in Deutschland.
Knapp eineinhalb Jahre vor der Eröffnung des ersten Waldorf Astoria Hotels in Deutschland sind wichtige Weichen gestellt: Hilton Worldwide ernannte Friedrich W. Niemann zum General Manager des mit Spannung erwarteten Weltklasse-Domizils, das im April 2012 in Berlin eröffnet wird.
Niemann ürbernahm seine Aufgabe am 1. September 2010. Friedrich W. Niemann ist seit vielen Jahren für Hilton Worldwide tätig - die letzten fünf Jahre als General Manager des Athenee Palace Hilton Bucharest in der rumänischen Hauptstadt. Zu seinen ersten Aufgaben in Berlin zählt die Entwicklung von Personalkonzepten und -strategien für das neue Haus.
"Es ist für mich eine große Ehre, dieses international beachtete Vorzeige-Projekt zum Erfolg zu führen", erklärt Friedrich W. Niemann. "Waldorf Astoria ist nicht nur das Synonym schlechthin für Luxus und Eleganz - das Berliner Haus wird auch das erste neu erbaute Domizil der Hilton-Luxusmarke in ganz Europa sein. Unser Ziel ist klar: Wir werden dem prestigereichen Erbe des legendären Flaggschiffs an der Park Avenue in Manhattan gerecht werden und darüber hinaus neue Maßstäbe setzen."
Das neue Waldorf Astoria Berlin: Das Fünf-Sterne-Plus-Hotel ist Teil des Projekts Zoofenster, das den gesamten Westteil der Berliner City aufwerten und beleben soll. Mit 231 Zimmern und Suiten wird das Luxusdomizil 15 Etagen des insgesamt 32-stöckigen Wolkenkratzers aus Naturstein und Glas belegen, der zwischen Bahnhof Zoo und der Gedächtniskirche an der Hardenbergstraße entsteht.
Das neue Waldorf Astoria ist nicht nur ein Novum für Berlin und ganz Deutschland. Auch europaweit ist es das erste neu erbaute Haus der Marke, die sich dem prestigereichen Erbe des legendären Waldorf Astoria Hotels an der Park Avenue in Manhattan verpflichtet fühlt.
Eine neue Generation von Hotelchefs tritt in Berlin an, um die Branche in eine luxuriöse und trotzdem legere Zukunft zu führen. Das neue Waldorf Astoria stellt vor allem eine extreme Konkurrenz-Situation für die altehrwürdigen Häuser Palace und Intercontinental dar - und das quasi direkt vor deren Haustür. Die beiden Hotels haben reagiert und ihre General Manager "verjüngt".
Mit dem neuen Waldorf Astoria in der Top-Lage an der Gedächtniskirche wird das alte West-Berlin endlich seinen lang ersehnten Aufschwung erfahren - die Gegend um Zoo und Joachimstaler Straße verkam in den vergangenen Jahren zur Genüge. Gründe waren die jahrelange Riesen-Baustelle, das nicht gebaute Riesenrad und der Bahnhof Zoo, der nur noch als eine Art bessere S-Bahnstation sein Dasein fristet. West-Berlin hat mehr verdient!
Quelle:
Wein und Gourmetwelten
Neuer Webmaster für Berlin-Brandenburg
Sebastian Schoenfisch
Grand Hyatt Berlin
Marlene-Dietrich-Platz 2, 10785 Berlin
schoenfisch(at)clefsdor.de
Berlin ist beliebteste Großstadt

Im Vergleich mit anderen deutschen Großstädten hat Berlin das beste Image. Das ergab eine Umfrage im Auftrag der Zeitschrift "Max", bei der das Meinungsforschungsinstitut "Ears and Eyes" 1302 Deutsche im Alter von 16 bis 49 Jahren befragte. Fazit der Umfrage war: Berlin ist lebendig, kreativ und cool. In der Umfrage sollte die beliebteste der drei Städte Hamburg, München und Berlin ermittelt werden. 71 Prozent der Deutschen entschieden sich für Berlin. Bei der Frage nach der kreativsten Stadt sprachen sich immerhin noch 61 Prozent für Berlin aus, 27 Prozent der Deutschen möchten dort zumindest für ein paar Jahre leben. Berlin wurde zudem als multikulturell (79 Prozent), weltoffen (55 Prozent), tolerant (55 Prozent) und cool (53 Prozent) eingeschätzt. Ferner wird die deutsche Hauptstadt von 56 Prozent als die für Singles attraktivste Stadt erachtet. Hamburg und München haben der Umfrage zufolge ein schlechteres Image: Die Hamburger wurden als reserviert (50 Prozent) eingeschätzt, die Münchner als spießig (67 Prozent). Allerdings wähnten die Befragten die glücklichsten Menschen nicht in Berlin (18 Prozent), sondern in Hamburg und München (je 41 Prozent).
Berliner Sprachgebrauch
Zeitangabe
Die Deutschen sind sich nicht einig, wie die Viertelstunde anzugeben sei. Im Berliner Raum (weitgehend auch in Mittel- und Süddeutschland) erfolgt die Angabe analog zur halben Stunde:
Viertel acht: 07:15 Uhr (oder 19:15 Uhr) Viertel nach sieben
Halb acht: 07:30 Uhr (oder 19:30 Uhr)
Drei Viertel acht: 07:45 Uhr (oder 19:45 Uhr) Viertel vor acht
Lebensmittel
Bulette: Frikadelle, gebratener Kloß aus Hackfleisch mit Semmeln
Currywurst: Bratwurst (ohne Darm), zubereitet mit Curry und Ketchup
Eierkuchen: Omelette, anderswo "Pfannkuchen" genannt
Pfannkuchen: ein krapfenähnliches Gebäck, anderswo "Berliner Pfannkuchen" oder "Berliner" genannt
Schrippe: ein Weißbrötchen
Weiße: Berliner Weiße, Weißbier, obergäriges, säuerliches Bier, serviert mit "Schuß" (Himbeer- oder Waldmeistersirup)
Geld
Sechser: Fünfpfennigstück (halber Groschen); früher handelte es sich tatsächlich um ein Sechspfennigstück
Groschen: Zehnpfennigstück; früher handelte es sich um ein Zwölfpfennigstück, bis der dezimale "Neugroschen" eingeführt wurde
Verschiedenes
Eierpampe: Modder, Schlamm
Schlächter: Fleischer (norddt. Schlachter, mitteldt. Schlächter, süddt. Metzger)
Fisimatenten: Ausflüchte, Mätzchen (frz. visitez ma tente oder visiter ma tante)
Käsekästchen (frz. caisse, klingt wie "Käse")
mausetot: (frz. mort aussitôt)
Berliner Klopsgeschichte

- Heinrich Zille: Konsum-Genossenschaft, 1924, Text: „Frida - wenn Deine Mutter ooch in’s „Konsum“ koofte wärste schon lange een kräftiges Kind - sag’s ihr!“ sowie eine Widmung.
Ick sitz an' Tisch und esse Klops
uff eenmal klopts.
Ick kieke, staune, wundre mir,
Uff eenmal jeht se uff, die Tür!
Nanu, denk ick, ick denk nanu,
Jetz is se uff, erst war se zu.
Ick jehe raus und kieke
Und wer steht draußen? - Icke.
(Entnommen aus: Ewald Harndt, "Französisch im Berliner Jargon", Verlag Das Neue Berlin, 1990)